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Outreach Team Magamba

Autor: Carina | Datum: 09 November 2011, 20:22 | Kommentare deaktiviert

Heute war ein besonderer Tag an der Uni.

Alle Studenten sind in die Dörfer in nahliegender Umgebung gefahren, um die Bewohner zu interviewen, aber hauptsächlich um Kinder mit Behinderungen ausfindig zu machen.

Das entpuppt sich oft als schwierig, da die Bewohner nicht sonderlich kooperativ sind, oftmals aus Angst.

Mr. Wasike (Lehrer der Uni) lud mich zu diesem Ereignis ein und so fuhren wir zum nächsten Dorf in Magamba, gelegen am Hang der Berge.

Es war ein toller Ausflug, der mir wieder mal bewusst gemacht hat, wie schön die Landschaft ist.

Am Ende des Tages haben die Studenten zwei Kinder gefunden. Diese Projekte dienen dazu aufzuklären und den Familien zu helfen.

Es war sehr interessant,

eure Carina

Ps. FOTO´S

 

Krankenbesuch eines Deutschen

Autor: Carina | Datum: 07 November 2011, 19:56 | Kommentare deaktiviert

Ich habe Matthias erst vor ein paar Tagen in Lushoto zufällig kennen gelernt.

Sein deutscher Akzent verriet mir das er aus meiner Heimat kommen musste und so wechselten wir vom Englischen ins Deutsche.

Als ich das nächste Mal in Lushoto im Tumaini´s Restaurant saß informierte mich die Bedienung, dass Matthias im Krankenhaus sei.

Am nächsten Tag fuhr ich nach Ija um ihn im Montessori Krankenhaus zu besuchen.

Er freute sich sehr mich zu sehen- er hatte Malaria.

Inzwischen ist Matthias wieder in Deutschland und ich hoffe er hat sich gut erholt.

Carina

 

Neues vom Chor

Autor: Carina | Datum: 06 November 2011, 19:19 | Kommentare deaktiviert

Nach anfäglichen Schwierigkeiten wird nun doch näher zusammen gerückt. Die Situation änderte sich schlagartig nachdem ich zwei Wörter Kisamba gelernt hatte und bei der nächsten Möglichkeit zum besten gab.

Kisamba ist die Sprache der Einheimischen in den Usambara Bergen. Inzwischen kann ich vier Wörter, die bei jeder Chorprobe abgefragt werden.

Der neue Chorleiter akzeptiert mich ein bisschen mehr und mit dem Tanzen, naja ist das so eine Sache, die mich richtig fordert (Motorik lässt grüßen). Für mich ist es immer noch ein Rätsel, wie man Arme und Beine gleichzeitig in verschiedene Richtungen bewegen kann...

Ein Freund aus Deutschland sagte zu mir, als ich ihn um Rat fragte: "Mädel, sei nicht so ungeduldig, entspann Dich beim Singen, laß Dich einfach von Musik und Rhythmus mitreißen und setz Dich vor allem nicht unter Druck!"

Das hat mir sehr geholfen und ich mache mir keine Sorgen mehr bei den wöchentlichen Auftritten. Irgendwann ist ein Lied auch wieder zu Ende.

Bis hier hin, alles Liebe,

ich werde euch auf dem laufenden halten!

Kwa heri, eure Carina

@ Ekkehard Brach *DANKE*

 

 

Eine romantische Hochzeit in Lushoto

Autor: Carina | Datum: 05 November 2011, 19:41 | Kommentare deaktiviert

An diesem Samstag Abend war ich zur Hochzeit meines Eco Tourism Lehrers  Herrn Shekivuli eingeladen.

Es gab ein fröhliches Wiedersehen mit den schwedischen Studenten, die SEKUCo verlassen haben und an ihren Arbeitsplätzen rund um Lushoto fleißig Kiswahili durch praktische Arbeit lernen.

Alle waren neugierig auf das Brautpaar und nachdem alle vorgestellt, die Geschenke verteilt waren, gab es ein üppiges Buffet!

Ich habe den Abend sehr genossen, weil ich sehr viele Leute von der Uni kannte.

Nach der Feier fuhr ich mit einem Bus nach Hause. Ich glaube der Fahrer war betrunken, anders kann ich mir seinen Fahrstil nicht erklären. Zum ersten Mal hatte ich richtige Angst. Kurz vor der Uni sprang ich aus dem Bus, weil der Fahrer einfach weiter gefahren ist.

Was für eine Fahrt, um 1.30 Uhr erreichte ich glücklich mein Zuhause, um in 4/1/2 Stunden wieder aufzustehen und im Gottesdienst zu erscheinen. Schließlich habe ich ja fleißig im Chor geprobt!

Es gibt Fotos!

Bis bald!

Eure Carina

 

 

Freundin gesucht....

Autor: Carina | Datum: 02 November 2011, 18:14 | Kommentare deaktiviert

....und gefunden!

Ihr Name ist Viktoria und eines Tages stand sie nach der Arbeit vor meiner Tür.

Seitdem kochen wir regelmäßig in meinem Zimmer, weil ich einfach mehr Platz habe. (Sie teilt sich mit 6 Studentinnen ein Zimmer das kleiner als mein Zimmer ist!!!)

Neulich hat sie mir gezeigt wie Reis gekocht wird. In Deutschland ging das ganz einfach: Packung auf, Beutel in kochendes Wasser legen- FERTIG!

Hier wird erstmal der Reis gesiebt und von Steinchen und schlechten Körnern befreit.

Danach gewaschen und schließlich gekocht.

Nebenbei sprechen wir einen Mix aus Kiswahili und Englisch und wenn ich wieder mal einen ein paar Wörter vertausche, lacht sie herzlich über mich.

Gesagt: "Ninamafuta" "Ich habe Öl"

Gemeint: "Ninamafua" "Ich habe einen Schnupfen"

Ich bin froh über ihre Gesellschaft, auch wenn es an manchen Tagen schwer ist meine Privatsphäre zu wahren.

Jeden Tag klopft es an meine Tür, ob ich Zeit habe oder nicht-spielt keine Rolle und es ist nicht möglich zu sagen, dass ich jetzt keine Zeit habe. Das gilt als äußerst unhöflich in Tanzania.

So bin ich sehr kreativ geworden in meinen Antworten um mir eine kleine Auszeit zu verschaffen.

Das ist garnicht so leicht im Einklang mit sich selbst zu bleiben, sein Bedürfnis nach Ruhe zu stillen und gleichzeitig niemanden zu verletzen.

Ich habe ein neues Album zu diesem Artikel erstellt!

Viel Spaß!

Eure Carina

 

 

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