VEM-Freiwillige   2017/2018   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009 

Ann-Christin | Annika | Benjamin | Carina | Charlotte | Christine | Ilva | Jan | Jonas M | Jonas P | Lina | Moritz | Nadine | Robert | Svenja | Till | Vincent

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

Oh wie schön ist...

Autor: Carina | Datum: 20 November 2011, 20:55 | Kommentare deaktiviert

...TANGA!

Jonas und ich sind dieses Wochenende raus aus den Bergen an die Küste gefahren.

Tanga begrüßte uns an der Busstation mit einem freudigen "Hello Nguruwe" - was soviel bedeutet wie "Hallo Schwein"- was wir mit Humor hinnahmen (es blieb uns auch nichts anderes übrig, da uns auf die schnelle kein passender Rückschlag auf Kiswahili eingefallen ist)

Übernachtet haben wir im Sea View Hotel mit Meerblick.

Tanga steckt voller deutscher Geschichte und ist sehr interessant. Viele Tanzanier bieten einen Fahrrad-Fahr-Service für wenige Schillinge an und  flitzen in windeseile durch die Straßen.

Bei Raskazone ließen wir uns an einem Strand nieder und faulenzten den ganzen Tag. Im Restaurant des Yachtclubs habe ich gebratenen Fisch mit Kokusnuss Reis gegessen-köstlich!

Am nächsten Tag haben wir Tanga zu Fuß erkundet, aber leider war die Zeit viel zu knapp und wir haben beschlossen auf jeden Fall noch einmal wieder zu kommen.

Also beließen wir es bei der "Boma" - einer alten deutschen Festung; der Wilhelminischen Uhr von 1901; den deutschen Gräbern; Tangas Hafen und der Bücherei Tangas.

Es war ein wunderschönes Wochenende, besonders für unsere Mägen!

Es gibt natürlich Fotos!

Eure Carina

Ps. Wer Tanga bereist muss unbedingt im italienischen Restaurant in Raskazone das selbstgemachte Cashew Nut Eis ausprobieren!!!

 

Baba anakwenda nyumbani

Autor: Carina | Datum: 17 November 2011, 14:40 | Kommentare deaktiviert

Heute habe ich zum ersten Mal einen Studenten unterrichtet.

Das Computer Programm JAWS ist in der Lage jeden Schritt, jede Taste und ganze Texte oder einzelne Sätze oder Wörter vorzulesen.

Mit Hilfe von JAWS können Studenten mit Sehbeeinträchtigungen proplemlos in Microsoft Word/Excel arbeiten, rufen selbstständig E-Mail Programme ab und surfen im Internet.

Einen Plan über die Herangehensweise hatte ich mir nicht überlegt. Stattdessen ließ ich alles auf mich zukommen und so erklärte ich Stephen wie man einen Computer an und ausschaltet bis zu diversen grundlegenden Tastenkombinationen, sogennante Shortcuts.

Nach nur einer Stunde konnte er seine ersten Zeilen in Word schreiben "Baba anakwenda nyumbani" - Vater geht nach Hause

Ich war absolut beeindruckt wie schnell er die Reihenfolge des Alphabets der Tastatur gelernt hat.

Von weiteren Erfahrungen werde ich euch berichten!

Kwa Heri!

Carina

 

 

Von einer Deutschen Höhle, Magamba Peak, Irente View Point und ganz besonderen Apfelpfannkuchen...

Autor: Carina | Datum: 13 November 2011, 18:30 | Kommentare deaktiviert

Dieses Wochenende bekam ich deutschen Besuch von Lara. Wir haben uns beim Kiswahili Kurs in Wuppertal kennen gelernt. Lara arbeitet als Lehrerin für Mathematik an einer Schule in Kisangara in der Nähe von Moshi.

Am Freitag Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum "German Cave", einer Höhle, die zu kolonialzeiten von den Deutschen errichtet wurde. Mit zu unserem Team gehörte David Galloway (Englischer Professor SEKUCo für 6 Wochen), Bodo Frank (Deutscher Professor SEKUCo) und unser guide Severa (Studentin im 3. Semester Ecotourism).

Unser Weg führte uns direkt in den Regenwald, stetig bergauf bis wir uns ungelogen nach einer Viertelstunde verlaufen hatten.

Nach einer Weile fanden wir die richtige Spur und arbeiteten uns Stück für Stück durch Geäst und Pflanzen.

Bis wir uns das nächste Mal verliefen und ein weiteres Mal. Alle waren gelassen, es war nur eine Frage der Kondition Strecken doppelt zu laufen.

Nach über drei Stunden erreichten wir schließlich die Höhle. 

Dreimal dürft ihr raten wer als Einzige auf dem Weg dorthin hingefallen ist!?!

In der Höhle war es stockfinster und der Boden war komplett aufgeweicht. Zum ersten Mal habe ich Fledermäuse ganz nah erleben dürfen. Ich hätte mich gerne noch viel länger in der Höhle aufgehalten aber wir mussten weiter laufen.

Ich denke, dass die Höhle als Stauraum von den Deutschen genutzt wurde.

Von der Höhle aus waren wir dem Gipfel von Magamba ganz Nahe und nach nur ein paar Minuten erhielten wir einen tollen Ausblick aus 1850 m Höhe.

Lara und ich verabschiedeten uns von der Gruppe und fuhren weiter nach Irente zu Jonas. (Nach über zwei Monaten habe ich es auch mal geschafft mir sein Quartier anzuschauen)

Jonas wohnt zusammen mit Maria, einer Tanzanierin, in einem schönen Haus. Wir spielten "Wizzard", aßen Chipsi Mayai (Kartoffeln mit Eiern) und tauschten uns über diverse Erfahrungen aus. Obwohl die Usambara Berge als Malaria sicher gelten, ist Jonas vor einer Woche daran erkrankt- aber jetzt wieder topfit!

Am nächsten Morgen standen wir zeitig auf und liefen zum Irente View Point. Lara war beeindruckt von dem Ausblick und der Weite des Landes.

Anschließend gönnten wir uns eine Mahlzeit im Hotel des View Points, wo ich die beste Pasta Tanzanias (bis jetzt!) gegessen habe. Jonas und Lara waren schwer neidisch auf meine Bestellung.

Wieder in Magamba an der Uni angekommen, bereiteten wir das Abendessen vor. Geplant waren Apfelpfannkuchen und wir hatten extra alle Zutaten vorher besorgt.

Jedoch beim Teiganrühren bemerkte ich, dass das Weizenmehl kein Weizenmehl war, sondern Maismehl. In der Farbe unterscheiden sie sich nicht, allerdings in der Konsistenz.

Maismehl ist für Ugali (Maisbrei mit neutralem Geschmack) bestimmt. Bei der Bestellung auf dem Markt muss mir wohl ein Fehler unterlaufen sein:

Gesagt: Unga ya Mahindi (Maismehl)

Gemeint: Unga ya Ngano (Weizenmehl)

Naja passiert, wir haben trotzdem alles aufgegessen und das Gericht "Ugali mal Anders" getauft.

Neugierig geworden?

Ich kann euch gerne das Rezept geben,

Heri na Baraka, alles Gute

eure Carina

Ps. Fotos

 

 

Für den Fall der Fälle:

Autor: Carina | Datum: 13 November 2011, 17:00 | Kommentare deaktiviert

Bitte schickt mir KEINE Pakete nach Magamba.

Die kommen einfach nicht an und das wäre zu schade.

Briefe und Karten könnt ihr mir weiterhin nach Magamba schicken.

Pakete bitte an:

Luther House Second Floor
Sokoine Drive P.O. Box 75240
Dar es Saalam

Carina

 

Carina becomes a teacher...

Autor: Carina | Datum: 10 November 2011, 20:39 | Kommentare deaktiviert

...für Geografie

Mr. Wasike fragte mich, ob ich nicht eine Vorlesung über Deutschland halten könnte.

Gefragt-Getan

Am nächsten Tag stand ich in Jacket und Rock vor Drittsemestlern im Klassenzimmer und erzählte von der Lage, Nachbarländern, Kohleabbau, Flüssen, Klima, Nord-/Ostsee und über die Geschichte von Ost- und Westdeutschland.

Am Ende war ich ganz zufrieden mit mir, außer dass ich ein paar anschließende Fragen nicht beantworten konnte.

Oder hättet ihr auf Anhieb gewusst an welchem Breitengrad Deutschland liegt?

Eines weiß ich ganz bestimmt, ich werde keine Lehrerin für Erwachsenenbildung!

Carina

 

«zurück   1 2 3 4 5 6 7 8 9 10  vor»