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Mungu ni mwema!

Autor: Carina | Datum: 11 September 2011, 18:48 | Kommentare deaktiviert

Dieses Wochenende bin ich nach Moshi gereist um zehn schwedische Studenten vom Flughafen abzuholen. Mit ihnen werde ich gemeinsam an der Uni Kiswahili lernen.

Um 6.30 Uhr in der Frueh ging es los- bevor wir in Magamba abfuhren beteten wir.

Es gibt nur eine Strasse nach Arusha und Moshi, die total ueberlastet und sehr gefaehrlich ist.Aber dennoch sieht man etliche Fahrradfahrer.

Auf dem Hinweg habe ich einen Autounfall  gesehen.Ich habe mir schon vorher darueber Gedanken gemacht und hatte Angst davor wenn es passiert. Vor uns hatte sich ein Jeep ueberschlagen und ich konnte sogar den aufgewirbelten Staub von der  Strasse bis zum Autowrack erkennen.Wir hielten sofort an. Aus dem Auto krabbelte ein Kind. Es kamen sehr schnell viele Menschen zur Hilfe und alle vorbeikommenden Autos hielten an-das hat mir wirklich zu denken gegeben, im positiven Sinn.Gluecklicherweise waren alle Beteiligten unverletzt. "Mungu ni mwema!" rief eine Frau "Gott ist gut!" Das Wrack wurde von mehreren Maennern umgedreht.Dann fuhren wir weiter.

Ich habe verstanden, warum vor jeder bevorstehenden Fahrt gebetet wird und bin froh gesund wieder in Magamba zu sein.

Kwa heri! Eure Carina

Ps. Moshi und Arusha haben mir als Städte nicht gefallen-viel zu touristisch!

 

Lushoto

Autor: Carina | Datum: 08 September 2011, 21:29 | Kommentare deaktiviert

Inzwischen traue ich mich mit meinen Sprachkenntnissen aus Magamba raus um in die naechstgroessere Stadt Lushoto zu fahren.Im Prinzip laeuft das immer gleich ab-erst laufe ich ein paar Meter zu Fuss und wenn ich keine Lust mehr habe,halte ich einen Bus an und frage"Unakwenda mjini Lushoto?" "Ndiyo.Twende!Twende!"Und ehe ich mich versehe,sitze (oft auch stehe) ich im Bus auf dem Weg in die Stadt.Magamba wird uebrigens eher als kijiji (Dorf) bezeichnet.

Heute war ich zum zweiten Mal alleine unterwegs und nach einer ausgiebigen Markterkundung (eine Tasche,ein Tuch und ein T-shirt)hatte ich mein gesamtes Geld ausgegeben.Eigentlich wollte ich nur meine Handykarte aufladen,aber nunja.Unueberlegt war eben nur,dass ich keine 1.000 Tansanische Schilling mehr fuer die Rueckfahrt parat hatte-was solls-Carina,du hast zwei gesunde Beine-auf geht's (8km kurvenreich bergauf-->1,5 Std. Fussmarsch)

Nach einer Viertelstunde fuhr ein Gelaendewagen der Sekuco Universitaet an mir vorbei und hielt nach ein paar Metern an.Ich nutzte die Chance: "Unakwenda Magamba?" "Ndiyo.Karibu!"Und zack sass ich im Auto und machte es mir bequem.Und da es ein Wagen der Uni war musste ich nichts bezahlen.Glueck gehabt,das ist Afrika!

Woher ich das mit den 1,5 Stunden so genau weiss?Am 31.08. haben Jonas und ich die Strecke zwangslaeufig zu Fuss getestet, da wir vercheckt hatten das ein Feiertag war und kein Bus mehr zurueck fuhr.Jonas hat mich bis nach Hause begleitet und ist danach noch bis Irente (12 km) zurueck gelaufen-der Arme-Pole sana!

Kwa heri! Eure Carina

 

Irente View Point

Autor: Carina | Datum: 05 September 2011, 21:07 | Kommentare deaktiviert

Einfach nur beeindruckend...

Ich hatte unheimlich Glueck mit dem Wetter und konnte sehr weit in die Ferne schauen.Von dort oben ist man den Wolken ganz nah-Bilder findet ihr im Album.

Eure Carina

 

YOUTH CHOIRE FESTIVAL KOROGWE

Autor: Carina | Datum: 05 September 2011, 19:25 | Kommentare deaktiviert

Unglaublich aber wahr!

Letztes Wochenende waren Jonas und ich in Korogwe und durften uns vor versammelter Mannschaft der Gemeinde in unserem besten Kiswahili vorstellen. Neben den 600 Angereisten im Publikum sassen auf der Buehne ein Dutzend Pfarrer/in und der Bischoff.Vor lauter Schreck haben wir anschliessend das Mikro bei der Übergabe fallen lassen.

Was fuer ein Abend, den werde ich so schnell nicht vergessen.

Kwa heri! Eure Carina

 

Ich bin da, wer noch?

Autor: Carina | Datum: 02 September 2011, 18:54 | Kommentare deaktiviert

Nach einer turbulenten Fahrt von Daressalam nach Lushoto, sind schliesslich Jonas und ich auch an unseren Einsatzstellen angekommen.

In Lushoto ging alles ganz schnell, Reverent Chaplain und Driver Herman fingen mich am Bus ab, nahmen mir mein Gepaeck ab (total peinlich 1 Koffer, 1 60 l Backpack, 1 Rucksack und ein Gitarrenkoffer = 20 kg Uebergewicht) und fuehrten mich zum Auto. Im Auto lag ein ausgefertigter Wochenplan fuer mich bereit, ja richtig gehoert ein Plan!

Mein Jahresquartier besteht aus drei Zimmern.Im Schlafraum stehen 2 Hochbetten,1 Kleiderschrank,1 Sessel,1 Tisch und 2 Stuehle. Ueberraschenderweise habe ich eine europaeische Toilette, damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Betritt man Raum No. 3 findet man eine Dusche mit HEISSEM Wasser dank Boiler und ein Waschbecken.

Ich habe Zugang zum Internet in meinem Zimmer und ausser gelegentlichen Stromausfaellen, ist es hier sehr komfortabel.

Ich kann euch nur sagen, dass es mir sehr gut geht, die Usambara Berge ueberwaeltigend sind, ich herzlichst aufgenommen wurde und ich mich über Rueckmeldungen von euch freue!

Kwa heri aus Magamba! Eure Carina

Ps. Dank des Einsatzes meiner Familie am Turkish Airlines Schalter konnte ich jedes Kilo ohne weitere Gebühren mitnehmen-ich danke euch!

 

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