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Zu Besuch

Autor: Carina | Datum: 28 November 2011, 20:37 | Kommentare deaktiviert

Heute war Dr. Jochen Motte von der VEM aus Wuppertal in Lushoto und hat die Uni besucht.

Jonas und ich empfingen ihn zusammen mit Anneth Munga, der Direktorin von SekuCo.

Es war ein interessanter Vormittag mit vielen Beiträgen in einer gemütlichen Runde bei einem Mittagsessen.

So schnell wie Herr Motte gekommen war, musste er nach ein paar Stunden schon wieder abreisen.

An diesem Tag schoss ich das letzte Foto mit meiner Kamera. Danach verschwand sie spurlos. Deswegen gibt es vorübergehend keine Bilder mehr-leider.

Ich kann es mir nicht erkären, aber jetzt ist es so wie es ist.

Ein ziemlich lieber Mensch tröstete mich mit den Worten: "Carina, deine Kamera ist nicht verschwunden, die hat jetzt nur Jemand anderes!"

Inzwischen kann ich darüber lachen.

Kwa Heri, Carina

Ps. Hallo Mama und Papa, mein Geburtstagswunsch steht dann schon mal fest, bald ist ja schon Januar! :)

 

Erste Weihnachtspost!

Autor: Carina | Datum: 28 November 2011, 20:18 | Kommentare deaktiviert

Liebe Sabine Schlieske,

dein Umschlag hat mich heute erreicht!

Danke Danke Danke!

Den hebe ich mir für Heiligabend auf.

Carina

 

Avent, Advent ein Lichtlein brennt...

Autor: Carina | Datum: 27 November 2011, 22:57 | Kommentare deaktiviert

In den ersten Advent habe ich zusammen mit Jonas und den Schweden (jetzt wird es auch mal Zeit das ich sie beim Namen nenne!) Matilda N., Ludwig, Linda, Evelina, Antony, Turid, Matilda S., Martina, Emma und Caitlin reingefeiert.

Wir haben den ganzen Abend Kartoffeln geschält und mit einer XXS Ausgabe von Reibe alles zerkleinert um "deutsche" Reibekuchen zu braten. Nach dem alle satt und zufrieden waren, hatten wir zum Nachtisch vier verschiedene Kuchen gebacken.

Es war ein Festmahl!

Am nächsten Morgen habe ich genauestens beobachtet wie ein Gemeindemitglied die erste Kerze am Adventskranz in der Kirche angezündet hat und mir ist klar geworden: "Carina, das wird dein erstes Weihnachten ohne Familie". Der Kranz ist schlicht, lediglich mit Tannengrün geschmückt und hängt vorm Altar unter dem Dachgiebel.

Abends habe ich zusammen mit meinem tanzanischen Freund Hezron Kochbananen mit Kartoffeln gekocht. Ich hatte ihm auch eine Adventskerze mitgebracht und ihm erklärt was es damit auf sich hat. Er kannte den Brauch mit dem Kerzen anzünden vorher nicht- findet ihn aber sehr schön.

Die Weihnachtsstimmung kommt bei mir in den Unsambara Bergen nur spärlich durch und ich frage mich:

Was habt ihr am ersten Advent gemacht?

Eine besinnliche Vor-Weihnachtszeit wünscht euch Carina

Ps: Mama du wärst stolz auf unsere Reibekuchen gewesen ;)

 

 

Oh wie schön ist...

Autor: Carina | Datum: 20 November 2011, 20:55 | Kommentare deaktiviert

...TANGA!

Jonas und ich sind dieses Wochenende raus aus den Bergen an die Küste gefahren.

Tanga begrüßte uns an der Busstation mit einem freudigen "Hello Nguruwe" - was soviel bedeutet wie "Hallo Schwein"- was wir mit Humor hinnahmen (es blieb uns auch nichts anderes übrig, da uns auf die schnelle kein passender Rückschlag auf Kiswahili eingefallen ist)

Übernachtet haben wir im Sea View Hotel mit Meerblick.

Tanga steckt voller deutscher Geschichte und ist sehr interessant. Viele Tanzanier bieten einen Fahrrad-Fahr-Service für wenige Schillinge an und  flitzen in windeseile durch die Straßen.

Bei Raskazone ließen wir uns an einem Strand nieder und faulenzten den ganzen Tag. Im Restaurant des Yachtclubs habe ich gebratenen Fisch mit Kokusnuss Reis gegessen-köstlich!

Am nächsten Tag haben wir Tanga zu Fuß erkundet, aber leider war die Zeit viel zu knapp und wir haben beschlossen auf jeden Fall noch einmal wieder zu kommen.

Also beließen wir es bei der "Boma" - einer alten deutschen Festung; der Wilhelminischen Uhr von 1901; den deutschen Gräbern; Tangas Hafen und der Bücherei Tangas.

Es war ein wunderschönes Wochenende, besonders für unsere Mägen!

Es gibt natürlich Fotos!

Eure Carina

Ps. Wer Tanga bereist muss unbedingt im italienischen Restaurant in Raskazone das selbstgemachte Cashew Nut Eis ausprobieren!!!

 

Baba anakwenda nyumbani

Autor: Carina | Datum: 17 November 2011, 14:40 | Kommentare deaktiviert

Heute habe ich zum ersten Mal einen Studenten unterrichtet.

Das Computer Programm JAWS ist in der Lage jeden Schritt, jede Taste und ganze Texte oder einzelne Sätze oder Wörter vorzulesen.

Mit Hilfe von JAWS können Studenten mit Sehbeeinträchtigungen proplemlos in Microsoft Word/Excel arbeiten, rufen selbstständig E-Mail Programme ab und surfen im Internet.

Einen Plan über die Herangehensweise hatte ich mir nicht überlegt. Stattdessen ließ ich alles auf mich zukommen und so erklärte ich Stephen wie man einen Computer an und ausschaltet bis zu diversen grundlegenden Tastenkombinationen, sogennante Shortcuts.

Nach nur einer Stunde konnte er seine ersten Zeilen in Word schreiben "Baba anakwenda nyumbani" - Vater geht nach Hause

Ich war absolut beeindruckt wie schnell er die Reihenfolge des Alphabets der Tastatur gelernt hat.

Von weiteren Erfahrungen werde ich euch berichten!

Kwa Heri!

Carina

 

 

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